Haarausfall Und Behandlung

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HAARAUSFALL BEI MÄNNERN

Schönes Aussehen, gesellschaftliche Akzeptanz, professioneller Erfolg. Die reichen Haare leisten einen wichtigen Beitrag zur Selbstachtung und dienen als Sprungbrett für die Akzeptanz vom anderen Geschlecht, dem sozialen Umfeld oder der professionelle Bühne. Wenn es zum Haarausfall kommt, das Dasein wird erschüttert.

Der Haarausfall kann nur der Kopf oder das gesamte Körper wirken. Anhand der Früherkennung, der richtigen Behandlung der Ursachen und der Informierung über die Vorbeugungsweisen, kann der Haarausfall verhindert werden und nicht zur Alopezie führen (zu nachhaltiger sichtbarer Lichtung).

Der Verlauf des Haarausfalles bei Männern wird Stufen des Hamilton-Norwood-Schema zugeordnet.

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Das Hamilton-Norwood-Schema

Arten des Haarausfalls

Der normale Haarausfall

Ein durchschnittlicher Kopf verfügt über etwa 100.000 Haare. Im Rahmen der normalen Regeneration fallen 50-100 Haare auf täglicher Basis ab, die drei Phasen des Lebenszyklus durchgelaufen haben (Anagenphase, Katagenphase, Telogenphase). Diese Haare fallen ab, so dass sie bald durch neue ersetzt werden. Dieser Verlust hat keinen bemerkenswerten Einfluss auf die Haardichte.

Saisonaler Haarausfall

Der saisonale Haarausfall dauert üblicherweise 2 Monate und ist widerruflich. Das geschieht im Frühling und Herbst, wobei die Frauen im Allgemeinen mehr empfindlich als die Männer sind.

Pathologischer Haarausfall

Auf manchen Fällen kann der diffuse Haarausfall als Vorzeichen einer Art Alopezie dienen. Die Haare fallen ab, wachsen wieder auf und fallen wieder in einem kürzeren Lebenszyklus ab. Entweder fallen sie ab und wachsen wieder auf mit Änderungen der Eigenschaften des Haars (Farbe, Qualität, Menge), oder fallen aus und wachsen nicht wieder auf, da die Haarfollikel schrumpfen und ihre Funktion eingestellt wird. In diesem Fall kann man über pathologischen Haarausfall sprechen.

  • Veranlagungbedingter Haarausfall (androgenetischer Haarausfall)

Die häufigste Ursache für Haarausfall ist die Erblichkeit, die man wissenschaftlich als andregenetischen Haarausfall bezeichnet. Die Gene führen zur Empfindlichkeit der Haarfollikel männlichen Sexualhormonen (Androgenen) des Organismus, ungeachtet ihrer Menge.

Die Haarfollikel produzieren immer feinere Haare, so dass sie schließlich nur Flaum produzieren. Bei Frauen bleibt die Haardichte am Anfang der Stirn und die Lichtung entsteht auf dem Oberkopf.

  • Alopecia Areata

Unter Alopecia Areata versteht man eine Autoimmunkrankheit, wobei die körpereigenen Abwehrmechanismen die Haarfollikel angreifen und es zum heftigen Haarverlust kommt. Für den Fall, dass Alopecia Areata fortschritt, dann entstehen kahle, ovale oder kreisrunde Stellen (haarlose Bereiche) der Kopfbehaarung oder sie kann die komplette Körperbehaarung betreffen. Der Haarausfall ist normalerweise nicht dauerhaft. Bei den meisten Patienten wachsen die Haare innerhalb eines Jahres wieder auf.

Alopecia Areata befällt 1-2% der Bevölkerung befällt. Diese Reaktion ist von anderen Autoimmunkrankheiten begleitet, wie Scheckhaut, der Hashimoto-Thyreoiditis u.a.

  • Diffuser Haarausfall

In diesem Fall ein großer Anteil der Harre tritt frühzeitig in die Telogenphase ein, die Verdünnung und Ausfall der Haare mit sich bringt. Normalerweise wird nicht mehr als 50% der Haare beeinflusst. Der Haarausfall kann auch 3 Monate nach der Ursache entstehen. Solche Ursachen sind:

psychischer oder körperlicher Stress, wie ein chirurgischer Eingriff, eine gravierende Krankheit, Fieber, plötzliche und übermäßige Gewichtsverringerung, Scheidung oder Tod eines Familienmitglieds.

  • Störungen des Endokrinsystems, wie Hypothyreose, Hyperthyreose, Hypoparathyreoidismus, der Diabetes mellitus.
  • Ernährung, die nicht reich an Proteinen, Eisen, Zink, Magnesium, Vitamin D und B12, Folsäure und Fettsäuren.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten, wie, Chemotherapetika, Neuroleptika, Antibabypillen, Thallium, Borsäure, Thyreostatika, Statine (Cholesterinsenker), gerinnungshemmenden Medikamenten. Normalerweise stoppt der Haarausfall und die Behaarung wird nach der Behandlung wiederhergestellt.
  • Traumatische Alopezie

Es gibt zwei Arten von Haarausfall, die nicht mit Störung des Lebenszyklus des Haares zu tun haben.

Trichotillomanie

Es geht um eine Störung des Impulskontrole, die die Betroffenen zwingen, die eigenen Kopfhaare ausreißen. Die Wimpern und die Augenbrauen sind auch betroffen. Trichotillomanie ist mit dem Gefühl wachsender Spannung vor dem Ausreißen und einem anschließenden Gefühl von Erleichterung verbunden. Die kahle Stellen sind sporadisch und asymmetrisch.

Traktionshaarausfall

Er geschieht bei sehr engen Zöpfen, Pferdezöpfen oder Cornrows. Der häufige Gebrauch von Lockenwicklern kann auch dazu beitragen. Der Traktionshaarausfall zeigt sich meist vorne am Stirnansatz oder an der Seite vom Kopfmeistens.

  • Pathogenetische Alopezie

Es geht um eine Art Haarausfall, der in einer Krankheit liegt.

  • Wachstumsstörungen und Erbkrankheiten: Hautaplasie, Leberflecke auf der Epidermis, Prokeratosis Mibelli, Ichthyose, Mobus Darier usw.
  • Schaden aus natürlichen Ursachen: mechanische Verletzungen, Verbrennungen, Radiodermatitis
  • Mikrobielle Entzundungen, Dermatophytie, bakterielle Infektionen, Leishmaniose, Virusinfektionen (Herpes Zoster, Windpocken, Pocken)
  • Νeoplasien: Basalzellkarzinom, Basalzellkarzinom, metastatischer Krebs
  • Andere Hauterkrankungen aus unbekannten Gründen: Narbige Alopezie, Lupus erythematodes, Sklerodermie, u.a.

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