Haarausfall Und Behandlung

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AUTOLOGE MESOTHERAPIE MITTELS WACHSTUMSFAKTOREN

Die autologe Mesotherapie mittels Wachstumsfaktoren, die sogenannte Platelet Rich Plasma Methode, ist eine neue revolutionäre Behandlungsmethode des Haarausfalles, die schmerz- und nebenwirkungsfrei ist und schnell sichtbare langfristige Erfolge ermöglicht.

Die PRP-Methode kommt im Wesentlichen zur Injektion des vollen in Blutplättchen Eigenblutes des Patienten, deswegen heißt die Therapie als autologe, körpereigen, genannt. Der Verfahren ist ganz einfach. Im ersten Behandlungsschritt wird den Patienten dabei mit einer Spritze Blut aus der Armvene entnommen. Die entnommene Menge ist ungefähr so hoch wie bei einem normalen Bluttest. Weiterhin, wird dieses Blut in speziell erstellten Rohren zentrifugiert, damit seine Bestandteile auseinander getrennt werden: Plasma, Blutplättchen, rote und weiße Blutkörperchen. Davon kommen das Plasma und die in den Blutplättchen einhaltenden Wachstumsfaktoren zum Einsatz. Im nächsten Schritt, wird das angereicherte Plasma in die von Alopezie betroffenen Kopfhaut injiziert. Dort regt es die Funktion der Haarfollikeleinheiten an und verlängert ihre Lebensdauer, begünstigt die Vervielfachung der Zellen und trägt zum Neugeburt der Gewebe mittels des Verheilungsmechanismus des Organismus bei.

Die autologe Natur der Therapie, d.h. die Entnahme, Bearbeitung und Wiederverwendung des Eigenblutes des Patienten, macht diese Methode ganz sicher und nebenwirkungsfrei. Es handelt sich um einen einfachen und schmerzlosen Prozess, der im Durchschnitt jede 20 Tagen wiederholt wird und im Allgemeinen 6 Termine erfordert, obwohl die Behandlungszeit je nach Fall abweichen kann.

Indiziert:

  • bei der kreisrunden, vernarbenden und androgenetischen Alopezie bei Männern und Frauen
  • für die Vorbeugung des Haarausfalls
  • als Nebenbehandlung von Haarverpflanzungen

Die einzigen Kontraindikationen sind: nicht geregelter Diabetes mellitus, Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten, nicht geregelter Hochblutdruck, Herzinsuffizienz und Arrhythmien.

Die Rolle der Wachstumsfaktoren

Zwei wichtige Substanzen bei PRP sind die Cytokinen (Hormone, die das Wachstum, Differenzierung und immunologische Reaktionen regulieren) und die Wachstumsfaktoren. Diese letze (wie z.B. TGF-b, PDGF, IGF, VEGF, EGFundι FGF-2) sind Proteine, die von bestimmten Körperzellen produziert werden und mittels Angiogenese die Neubildung der Gewebe aktivieren, die nicht funktionieren oder beschädigt worden sind. Das wird durch die Wiederaktivierung schwacher erwachsener Stammzellen und durch die Proliferation der Zellen der betroffenen Region erreicht.

Es ist erwähnenswert, dass die PRP-Methode die Konzentration von Wachstumsfaktoren im Plasma um 2 bis 4Mal erhöht, und damit die Wiederaktivierung von immer mehr erwachsenen Stammzellen ermöglicht. Im Auftrag dieser Stammzellen tritt die betroffene Region wieder in Funktion und, infolgedessen, kommt die Wiederherstellung der Störung schneller und wirksamer vor.

Beim Haarausfall setzt die PRP-Therapie die beschädigten Haarfollikel wieder in Funktion, damit sie kräftige neue Haare produzieren. Eigentlich, „zwingt“ PRP den menschlichen Organismus, auf einer intensiven aber ganz normalen Weise gegen die Schwächung der Haarfollikeleinheiten zu reagieren. Im diesen Rahmen wird die betroffene Region mit aktivierten Stammzellen besorgt, die die Neubildung der Haarfollikel übernehmen. Ganz schnell hört der Haarausfall auf und in den ausgedünnten Bereichen wachsen neue starke Haare.

Der Erfolg des Prozesses könnte besser durch eine Trichoskopie beobachtet werden, wobei der vollständige Zustand der Haarfollikel, hinsichtlich der Anzahl, Qualität und Dichte, registriert wird. Die Befunde werden danach elektronisch bearbeitet. Die Untersuchung sollte vor und im Laufe der Behandlung durchgeführt werden, denn sie besteht der einzige Vergleichsmaßstab der Ergebnisse.

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